Chris Brown
Chris Brown

Vor weniger als zwei Jahren war Chris Brown ein sechszehnjähriger Junge von nebenan, ein Jugendlicher aus der Kleinstadt Tappahannock in Virginia (2000 Einwohner), ein Junge voller Talent und großer Träume, inspiriert von den Künstlern, mit denen er aufgewachsen war – Sam Cooke, Stevie Wonder und Donnie Hathaway bis hin zu Michael Jackson und Usher.

Mit der Veröffentlichung von Exclusive, seinem zweiten Album auf Jive Records (Platin-Status), ist Chris Brown nun bereit, seinen Platz neben seinen Helden einzunehmen.

"Exclusive ist etwas, das nicht jeder erreichen kann", sagt er und erklärt damit den Albumtitel. "Meiner Meinung nach ist es ein Album besonders für meine Fans. Es ist keine Platte für die Kritiker oder die Leute, die mich nicht mögen... Es ist nur für diejenigen, die meine Musik wirklich hören wollen."

Exclusive ist der Nachfolger seines selbstbetitelten Debüts Chris Brown. Chris Brown erschien im November 2005. Es erreichte Platz 2 in den Billboard Charts und erzielte kürzlich Doppelplatin für 1,9 Millionen verkaufter Exemplare in den USA und für mehr als 3 Millionen Alben weltweit.

Die CD enthielt den Nummer-Eins-Hit "Run It!", die Top-10-Popsingles "Yo (Excuse Me Miss)" und "Gimme That", sowie den Top-20-Song "Say Goodbye". Browns Jahr erreichte seinen Höhepunkt mit zwei Grammy-Nominierungen für Best New Artist und Best R&B Contemporary Album sowie einem landesweiten im Fernsehen ausgestrahlten Auftritt am Awards-Abend mit Lionel Richie und Smokey Robinson, die ein Medley ihrer jeweiligen Hits zum Besten gaben.

Auf Exclusive gibt es Beiträge von Black Eyed Peas' will.i.am, T-Pain ("Kiss, Kiss", ebenfalls Platin-Status) und Hit-Songschreiber und Produzent Sean Garrett ("Wall to Wall"), Underdogs ("Get at 'Cha" und "Take You Down"), Adonis und Bryan-Michael Cox ("Tho'd", "Fallen Angel"). Die Songs zeigen, wie weit es Chris Brown seit dem letzten Album gebracht hat. Diesmal ist er Mitkomponist auf mehreren Stücken.

Die erste Single, "Wall to Wall", ist ein frecher Blick auf dem Umstand, wie der Erfolg Bewunderer anzieht ("I don't hear nothing but ladies calling"), während Brown seine Anerkennung für das andere Geschlecht in dem ironischen Lied "Picture Perfect" zeigt, einer Zusammenarbeit mit will.i.am und Tank.

"Der Song handelt davon, wie sehr man es liebt, mit diesem Mädchen zusammenzusein", sagt Brown. "Obwohl das auch heißt, dass man nicht ganz bei Sinnen ist, dass es einem schwindlig wird bis zu dem Punkt, an dem man 'Wow!' ruft."

Brown hat auch Songs, die seine weiblichen Fans ansprechen. "Kiss, Kiss", seine zweite Single aus dem Album "handelt davon, dass wir Mädchen mögen", lacht Brown. Die Single wurde just für einen Grammy als Best Rap/Sung Collaboration nominiert!

"Get at 'Cha" zeigt Brown ganz rasant, auf der Jagd nach den Mädels und wie er selbst scherzend auf seinen ersten großen Hit anspielt: "I know they're waiting on me/To run it."

Der aufstrebende Superstar verschmilzt erneut seine R&B-Soul-Wurzeln mit einem Schuss Hiphop auf der umwerfenden, klassischen Ballade "Fallen Angel", hier möchte er jemanden umarmen, der missverstanden wurde.

Neben seiner aufblühenden Musikkarriere ist Chris Brown auch Schauspieler mit Auftritten im Fernsehen bei The O.C. und One on One von UPN, wie auch im erfolgreichen Kinofilm Stomp the Yard, sowie mit einer Rolle im Blockbuster-Hit This Christmas, einem Ferienfilm mit Loretta Devine, Delroy Lindo und Regina King.

"Ich will den Leuten zeigen, dass ich nicht nur Sänger bin, sondern ein Entertainer auf allen Gebieten", sagt er.

Werbung